Wie Sie Zuversicht statt Angst bewusst in der Erziehung einsetzen

Zuversicht statt Angst

Wie Sie mit Zuversicht statt Angst erziehen

Mit Zuversicht statt Angst zu erziehen, ist einfacher als wir oft vermuten. Wir brauchen nur unsere eigenen Gedanken auf Zuversicht ausrichten.

„Wenn du deine Zähne nicht gut putzt, musst du bald zum Zahnarzt, weil du Zahnschmerzen hast und der muss dann bohren.“

So oder so ähnlich lauten manche Drohungen, wie sie auch schon bei Kindern zwischen 1 und 3 Jahren ausgesprochen werden. Das ist Motivation durch Angst.

Vielleicht ist das Kind nach dieser Drohung auch bereit die Zähne gut zu putzen, dennoch wird ein späterer Besuch eines Zahnarztes anstehen.

Und obwohl das Kind bisher noch nie beim Zahnarzt war, hat sich im Gehirn Folgendes manifestiert:

* Ich muss zum Zahnarzt, weil ich meine Zähne nicht gut behandelt habe;

* Der Zahnarzt wird mir wehtun;

* Ich bin selber daran schuld.

Mit Angst wurden mehrere Generationen bewusst erzogen. Und so ist es kein Wunder, dass wird ihr heute an vielen Stellen begegnen:

* Versicherungsvertreter malen uns ein Bild des Grauens, wenn wir keine Unfallversicherung abschließen;

* Ärzte erklären uns, wie es uns bald gehen wird, wenn wir die Medikamente nicht regelmäßig nehmen;

* Lehrer offerieren ihren Schülern, dass niemals was aus ihnen werden wird;

* Anwälte raten schnell zu zahlen, weil es sonst immer teurer wird.

Eine Liste, die sich fortsetzen ließe. Zuversicht statt Angst

Doch wie kann man im Erziehungsprozess Zuversicht statt Angst einsetzen?

Der Zauber wird ausgelöst durch positive Zukunftsbilder. Nur über diese kann unsere innere Kraft aktiviert, und damit der Schlüssel zum Genie gedreht werden. Zuversicht statt AngstZuversicht statt Angst

Die Worte für ein Kind, damit dieses die Zähne pflegt, sollte also eher lauten: „Wenn du deine Zähne gut pflegst, werden sie schön weiß bleiben. Und wenn du dann zum Zahnarzt gehst, dann wird der staunen.“

Hören Sie, wie anders diese Botschaft lautet? Welche der Botschaften würden Sie für sich bevorzugen? Zuversicht statt Angst

Jeder, der mit Kindern umgeht, hat es in der Hand. Sie können über Angst oder über Zuversicht erziehen – einfach durch die Wahl der Worte.

Wer die Angst wählt, wollte wissen, dass es später Jahre dauern kann, diese wieder abzubauen.

Hier noch ein kleiner Vorschlag, den Sie jeden Tag beliebig im Laufe des Tages einsetzen können. Sagen Sie einem Kind einfach: „Ich bin froh, dass du geboren wurdest, weil …“ Es mag Ihnen vielleicht komisch vorkommen, doch das Unterbewusstsein des Kindes registriert diese Wertschätzung. Besonders wichtig ist das für Kinder, die diese Wertschätzung von zu Hause aus nicht erhalten. Zuversicht statt Angst

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